Der Amethyst

Seine Farbe ist so einmalig wie verführerisch, dabei soll doch gerade dieser Edelstein gegen Verführung schützen. Der Amethyst ist die Extravaganz in Violett. Seit vielen tausend Jahren ist der auffälligste Vertreter der Quarzfamilie begehrtes Juwel von kirchlichen und weltlichen Fürsten.

Eine große Zahl weiterer Wunderkräfte werden dem Amethyst in den verschiedensten Kulturen nachgesagt. Er schützte Felder vor Stürmen und Heuschrecken, verlieh Kriegs- und Jagdglück, vertrieb böse Geister und beflügelte den Verstand.

Nicht nur in der Medizin hatte er seinen festen Platz, sondern wurde auch als Freundschaftsstein geschätzt. Und da er angeblich keusche Gesinnung verleiht, Vertrauen und Frömmigkeit symbolisiert, nahm der Amethyst im Zierat der katholischen Geistlichkeit über Jahrhunderte einen hervorragenden Platz ein.

 

Der Citrin

Viele Menschen kennen und lieben ihn unter dem Namen Goldtopas, auch Madeira- oder spanischer Topas, dabei hat er mit dem höherwertigen Edelstein Topas wenig gemeinsam - außer einigen Farbnuancen.

So ist die Geschichte des Citrins eng mit der des Topases verknüpft und fließt in der Deutung der möglichen Wunderkräfte vollends zusammen. Citrin gehört aber in die große Familie der Quarze, die vom wasserklaren Bergkristall bis zum schwarzen Onyx den Edelsteinfreunden in ihrer Vielfarbigkeit und höchst unterschiedlichen Struktur zum Schmücken und Dekorieren fast alles bietet, was das Herz begehrt.

In der Mystik wird dem Topas kühlende, blutstillende und appetitanregende Wirkung zugeschrieben. Er soll bei seinem Träger Traurigkeit, Zorn und nächtliche Furcht vertreiben, vor Giften warnen und vor plötzlichem Tod bewahren. Männer macht er angeblich schön und intelligent, sterile Frauen fruchtbar und fröhlich.

 

Der Granat

Unter dem Begriff "Granat" versteht der Fachmann eine Gruppe von mehr als zehn verschiedenen Edelsteinen mit ähnlicher chemischer Zusammensetzung. Die Farbe Rot kommt zwar am häufigsten vor, doch gibt es den Granat ebenso in verschiedenen Grüntönen, zartem bis intensivem Gelb, feurigem Orange und feinen erdfarbenen Nuancen. Nur die Farbe Blau kann er nicht bieten.

Der Granat, "Karfunkelstein" der Antike und des Mittelalters, ist oft nur in seinen rötlichen Varietäten bekannt.

Die Krieger des Mittelalters verwendeten Granate in Schild und Schwertknauf  zum Schutz gegen Verwundungen. Und Granat-Amulette sollten Glück, Reichtum und Segen bringen. Der Granat soll Selbstvertrauen, Willensstärke und Lebensfreude bringen. Er schenkt angeblich Mut, Hoffnung und Zuversicht

 

Der Peridot

Wegen dieser Farbe heißt der Stein bei den Mineralogen "Olivin" und findet sich in vielen Felsmassiven vulkanischen Ursprungs.

Der lindgrüne Stein, der mit seinem Warmton so gut in den Sommer passt und übrigens Blondinen wie Dunkelhaarigen gleich gut steht, gehört zu den Kostbarkeiten, die schon im Altertum geschätzt wurden. Für die Menschen, die Edelsteinen besondere Kräfte zumessen, ist Peridot ein Stein der Hoffnung, der eigene Nervosität bekämpfen hilft, aber auch den zornigsten Widersacher beruhigt. Er soll die Sehkraft, Herz und Luftwege stärken, Depressionen lindern und selbst gegen Haarausfall wirken. Man muss nur daran glauben.

 

Der Quarz

Der Quarz wird gelegentlich mit dem Kalzit verwechselt, kann jedoch durch seine größere Härte, die niedrigere Doppelberechnung und die Reaktion des Kalzits mit verdünnter Salzsäure leicht unterschieden werden

Quarz ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral, es macht 12% der Erdkruste aus. Quarz tritt häufig in magmatischen und metamorphen Gesteinen, sowie in Sandstein und Kreidekalken aus organischem Ursprung auf.

Der Quarz im allgemeinen stärkt die Erdverbundenheit, schenkt Kraft und Ausdauer, hilft gegen Stress und öffnet uns der Liebe.

 

Der Rhodolith

Der "Rhodolith" wurde im Altertum oft mit Rubinen verwechselt. Dies resultiert aus seiner, bei feinen Exemplaren, leuchtend roten Farbe. Er ist ein "Highlight" unter den Granaten.

Der Rhodolith soll gemäß der Esoterik einen großen Einfluss auf Widder und Skorpion ausüben. Er stärkt den Körper und das Gedächtnis und spendet seinem Träger Mut und Hoffnung. Manche Menschen glauben auch an seine fruchtbarkeitssteigernde Wirkung auf den Mann.